Seoul (dpa) - Die südkoreanische Staatsanwaltschaft weitet die Ermittlungen zum Untergang der Fähre "Sewol" aus. Eine Woche nach dem Desaster mit rund 300 Toten und Vermissten durchsuchten die Ermittler zahlreiche Büros des Schiffsbetreibers Chonghaejin Marine, wie Medien berichten. Gegen den Eigentümer und das Management wird unter anderem wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Untreue ermittelt. Vor der Südwestküste des Landes setzten Bergungsmannschaften ihre Suche nach vermissten Passagieren fort. Wrack. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg auf 150.