Kathmandu (dpa) - Fünf Tage nach dem Lawinenunglück am Mount Everest mit 16 Toten haben zahlreiche internationale Expeditionen ihren Aufstieg abgebrochen. Etwa die Hälfte der Gruppen habe zusammen mit ihren lokalen Bergführern eine Entscheidung getroffen und packe zusammen, sagte der nepalesische Bergführer Karna Tamang. "Eigentlich wollten alle Sherpas absteigen, aber manche Firmen wollen das nicht." Deswegen verhandelten die anderen noch mit ihren Auftraggebern. Die Sherpas sind für die meisten Tourengeher unerlässlich, da sie die Routen anlegen, Sauerstoffflaschen tragen, Zelte aufbauen und kochen.