Seoul (dpa) - Das Krisenmanagment der Regierung Südkoreas im Falle des verheerenden Fährunglücks hat Konsequenzen: Ministerpräsident Chung Hong Won hat seinen Rücktritt angeboten. Der Untergang der "Sewol" am 16. April habe viele Menschenleben gefordert, sagte Chung am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Seoul. Er entschuldige sich dafür, dass die anfängliche Reaktion der Regierung auf das Unglück mangelhaft gewesen sei. Die Fähre war mit 476 Menschen an Bord gekentert, die meisten von ihnen waren Schüler auf einem Ausflug.