Kiew (dpa) - Die ukrainische Führung hat Probleme bei ihrer Offensive gegen prorussische Aktivisten bei der Stadt Slawjansk im Osten des Landes eingeräumt. Die Operation gehe "nicht so schnell voran wie wir uns das wünschen", sagte Übergangspräsident Alexander Turtschinow einer Mitteilung zufolge.

Grund sei, dass die "Terroristen" sich in bewohnten Gebieten verschanzten und Zivilisten als Schutzschilde missbrauchten. Die Einsatzkräfte hätten aber alle Stellungen um die Stadt herum in ihre Gewalt gebracht und dem Gegner "schwere Verluste" zugefügt, behauptete Turtschinow. Auf eigener Seite seien zwei Soldaten getötet und sieben verletzt worden.

Turtschinow-Mitteilung, Ukrainisch