Genf (AFP) Die UNO hat die qualvolle Hinrichtung eines US-Häftlings in Oklahoma scharf kritisiert und ein Moratorium für die Todesstrafe gefordert. Das Leiden des verurteilten Mörders Clayton Lockett während seiner Exekution könne im Sinne der internationalen Menschenrechtsgesetze als "grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung" betrachtet werden, sagte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville, am Freitag in Genf. Locketts Todeskampf verstoße auch gegen die US-Verfassung, die grausame Strafen verbiete.