Rio de Janeiro (SID) - Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo hat vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft am 12. Juni zugegeben, dass das Land "erhebliche" Sicherheitsprobleme hat. "Wir alle haben unsere Tragödien und Herausforderungen, ernste Probleme mit der Sicherheit", sagte Rebelo am Dienstag in Rio de Janeiro.

Der 58-Jährige versuchte jedoch die Probleme herunterzuspielen, indem er die Situation in Brasilien mit der in Krisengebieten wie dem Irak oder Afghanistan verglich: "Ich denke, dass Brasilien viel weniger von dieser Art religiöser und nationalistischer Gewalt betroffen ist."

Rund 150.000 Polizisten und etwa 20.000 private Sicherheitskräfte sollen während des Turniers für Ordnung sorgen.