München (dpa) - Der Kunsterbe Cornelius Gurlitt soll seine gesamte Bildersammlung schon Monate vor seinem Tod einer Kunsteinrichtung im Ausland vermacht haben. Das geht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" und des Norddeutschen Rundfunks aus einem Testament hervor, das der 81-Jährige in einem Krankenhaus gemacht habe. Darin habe Gurlitt vor wenigen Monaten verfügt, dass die millionenschwere Sammlung mit Bildern weltberühmter Maler zusammenbleiben müsse. Gurlitt war im Alter von 81 Jahren in seiner Münchner Wohnung gestorben. Er war seit Monaten schwer krank.