Abuja (dpa) - Die Islamisten von Boko Haram setzen in Nigeria ihre Angriffe fort. Mutmaßliche Mitglieder sprengten eine Brücke und töteten mindestens 30 Menschen - während die Dorfbewohner noch die Opfer des letzten Anschlags zu Grabe trugen. Amnesty International erhebt derweil schwere Vorwürfe gegen das Militär: Vor dem Überfall auf eine Schule seien die Sicherheitskräfte gewarnt worden und hätten die Entführung von mehr als 200 Mädchen womöglich verhindern können. Sie waren vor knapp einem Monat verschleppt worden. In einem Bekennervideo hieß es, sie sollten als Sklavinnen verkauft werden.