Donezk (dpa) - Ein Blutbad hat die Stimmung vor der Volksbefragung über eine Abspaltung der Ostukraine vom Rest des Landes weiter aufgeheizt. Nach Angaben von Innenminister Arsen Awakow starben bei Gefechten in Mariupol etwa 20 prorussische Kämpfer und ein ukrainischer Soldat. In der Region bereiteten Separatisten ihr für Sonntag geplantes Referendum vor - ungeachtet einer Bitte des russischen Präsidenten Wladimir Putin um Verschiebung. Der Kremlchef reiste zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland demonstrativ auf die abtrünnige ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim.