Bamberg (SID) - Der Titelverteidiger patzt, der Hauptrundengewinner startet souverän: Für die Brose Baskets Bamberg haben die Play-offs in der Basketball-Bundesliga mit einer herben Enttäuschung begonnen. Das Team von Trainer Chris Fleming verlor den Auftakt in der best-of-five-Viertelfinalserie in heimischer Halle gegen den Vorrundensiebten Artland Dragons mit 68:73 (31:39). Die Bayern dagegen erwischten mit dem 101:57 (41:39) gegen die MHP Riesen Ludwigsburg einen Start nach Maß.

Der achtmalige Meister Alba Berlin, Dritter der Hauptrunde, tat sich im Duell mit ratiopharm Ulm zunächst schwerer, ging aber nach einem 86:66 (37:41) ebenfalls als klarer Sieger vom Feld. Vizemeister EWE Baskets Oldenburg lieferte sich mit den Telekom Baskets Bonn ein packendes Duell, behielt aber am Ende mit 69:63 (31:38) die Oberhand.

Bamberg, der Zweitplatzierte der Vorrunde und Meister der vergangenen vier Spielzeiten, stand gegen den aggressiven Gast aus Niedersachsen gleich von Beginn an mit dem Rücken zur Wand und lief streckenweise einem Rückstand von 14 Punkten hinterher. Überragender Dragon-Akteur war Brandon Thomas mit 24 Punkten, 17 davon erzielte er vor dem Seitenwechsel.

Dank ihres breiten Kaders um D'Or Fischer (14 Punkte), Jamar Smith (13) und Vorjahres-MVP Anton Gavel (12) übernahmen die Baskets im Schlussabschnitt zwar kurzzeitig die Führung, verloren das Spiel aber letztlich verdient wegen ihrer Schwäche unter dem Korb (29:39 Rebounds).