Schwerin (AFP) Nach dem Fund eines toten Obdachlosen in Schwerin ist Mitte April der falsche Mann für tot erklärt worden. Sowohl die Polizei und auch ein Arzt, der den Totenschein ausstellte, hielten den 65-Jährigen irrtümlich für einen 21 Jahre jüngeren Bekannten des Mannes, weil er dessen Ausweispapiere dabei hatte, wie am Samstag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte. Der Bekannte des Toten wird derzeit in einer Entzugsklinik behandelt. Erst als sich sein Betreuer Anfang Mai bei den Behörden meldete und nach der ausbleibenden Hartz-IV-Unterstützung erkundigte, fiel die Verwechslung auf.