Stralsund (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident François Hollande forden von den Konfliktparteien in der Ukraine einen "nationalen Dialog" und freie Wahlen. Andernfalls drohen sie mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Das für morgen geplante Referendum prorussischer Separatisten zur Abspaltung der Ostukraine verurteilten beide Politiker zum Abschluss ihres Treffens in Stralsund erneut als unrechtmäßig. Zentral sei jetzt, dass es am 25. Mai freie und faire Wahlen gebe, betonte Merkel. Dafür müsse es einen Verhaltenskodex geben.