Washington (dpa) - Michelle Obama hat sich in einer Botschaft zum Muttertag schockiert über die Entführung von über 200 Mädchen im afrikanischen Nigeria geäußert. "Barack und ich sehen ihre Hoffnungen, ihre Träume - und wir können uns die Qualen vorstellen, die ihre Eltern jetzt durchmachen", sagte die Gattin von US-Präsident Barack Obama in einer wöchentlichen Rundfunkansprache, die ansonsten ihr Mann hält. Zu dem Verbrechen haben sich islamistische Terroristen der Gruppe Boko Haram bekannt. Die Mädchen waren vor knapp einem Monat verschleppt worden. Bis heute fehlt von ihnen jede Spur.