Genf (dpa) - In Nigeria sind nach UN-Angaben 250 000 Menschen auf der Flucht vor Gewalt. Rund 61 000 weitere hätten sich in die Nachbarländer Kamerun, Tschad und Niger begeben. Die Flüchtlinge berichten von extremer Gewalt und Brutalität. Im muslimisch geprägten Norden Nigerias kämpft unter anderem die Boko Haram für einen Gottesstaat auf Grundlage der Scharia. Die Armee des Landes hatte im vergangenen Mai eine Offensive gegen die Gruppe gestartet. Unter Kontrolle haben die Truppen die Region aber nicht gebracht.