Berlin (dpa) - In der großen Koalition geht das steuerpolitische Gezerre weiter. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt bezeichnete den Kurs der SPD im Gespräch mit der "Wirtschaftswoche" als "unkollegial". Die Sozialdemokraten stellten Forderungen zum Abbau der kalten Progression auf, und die Union solle dann sagen, dass dies nicht finanzierbar sei. In der vergangenen Legislaturperiode habe die SPD einen Gesetzentwurf der schwarz-gelben Regierung zweieinhalb Jahre lang blockiert. Damals seien Spielräume vorhanden gewesen.