Saarbrücken (dpa) - Rund drei Monate nach Beginn des Skandals um den Autopreis Gelber Engel diskutiert die ADAC-Hauptversammlung über die Pläne ihrer Führung zu einem Neuanfang. Dazu kommen rund 190 Delegierte aus den Regionalclubs in Saarbrücken zusammen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der Vereinsstatus der knapp 19 Millionen Mitglieder zählenden Organisation trotz ihrer milliardenschweren geschäftlichen Aktivitäten erhalten und verlorenes Vertrauen der Mitglieder zurückgewonnen werden kann.

Auf Antrag der ADAC-Führungsspitze soll die turnusgemäß anstehende Wahl eines neuen Vorstandes verschoben werden. Damit bliebe der Erste Vizepräsident August Markl weiter Chef des ADAC. Er war kommissarisch eingesetzt worden, nachdem Präsident Peter Meyer im Zuge des Skandals Mitte Februar zurückgetreten war.

10-Punkte-Plan des ADAC