Dresden (AFP) Der FDP-Spitzenkandidat für die Europawahlen, Alexander Graf Lambsdorff, hat der politischen Konkurrenz einen zu sorglosen Umgang mit der Finanzkrise vorgehalten. "Sich jetzt zurückzulehnen, wäre genau das falsche Signal", sagte Lambsdorff am Sonntag auf dem Dresdner FDP-Parteitag zu Bestrebungen, Reformauflagen für EU-Krisenstaaten zu lockern. Es gebe zwar "Licht am Ende des Tunnels", die Krise sei aber nicht vorbei. Lambsdorff kritisierte SPD und CDU, die im Europa-Parlament für die Lockerung von Reformauflagen gestimmt hätten. Dies sei "der falsche Weg" für die Rückkehr zu soliden Finanzen.