London (AFP) Bestimmte Träume lassen sich durch Strom-Stimulation beeinflussen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Frankfurter Schlafforscherin Ursula Voss, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Neuroscience" vorgestellt wird. Die in dem Papier behandelten luziden Träume, auch Klarträume genannt, kommen nach dem aktuellen Kenntnisstand nur beim Menschen vor. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass der Träumende sich darüber bewusst ist, gerade zu träumen - und bieten bis zu einem gewissen Grad die Möglichkeit, dass der Träumende selbst bestimmt, wie der Traum weitergehen soll.