Leverkusen (dpa) - Die Oberschenkel-Blessur von Lars Bender gefährdet eine WM-Teilnahme des Leverkusener Profis nicht. Bei einer ärztlichen Untersuchung sei keine ernsthafte Muskelverletzung festgestellt worden, teilte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten mit.

Der 25-jährige Mittelfeldspieler habe sich allerdings eine starke Prellung im linken Oberschenkel zugezogen. Bender soll wie geplant zum Treffpunkt der Nationalmannschaft nach Hamburg reisen. Ob er am Dienstag für das erste WM-Testspiel gegen Polen zur Verfügung steht, ist offen.

Wegen Verpflichtungen mit ihren Clubs fehlen in Hamburg bereits 20 Spieler aus dem vorläufigen WM-Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw. Der Münchner Bastian Schweinsteiger, der für das Polen-Spiel auch nicht zur Verfügung steht, laboriert an Patellasehnen-Problemen. Eine genaue Diagnose soll nach einer Kernspintomographie vorliegen.

Lars Bender, einziger Bayer-Kandidat für die WM vom 12. Juni bis 13. Juli in Brasilien, hatte sich am Samstag im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen (2:1) bei einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler einen Pferdekuss zugezogen und musste ausgewechselt werden. Für die Partie gegen Polen hat Löw 18 Spieler eingeladen, darunter gleich zwölf Akteure ohne Länderspiel-Erfahrung.