London (dpa) - Zum zweiten Mal in den vergangenen drei Jahren hat sich Manchester City den Titel in der englischen Premier League gesichert.

Am letzten Spieltag der Saison besiegten die Citizens West Ham United mit 2:0 (1:0) und entschieden das Fernduell um den Titel mit dem Tabellenzweiten FC Liverpool für sich. Mit 86 Zählern hat ManCity nach 38 Spieltagen zwei Punkte Vorsprung vor Liverpool (84), das zeitgleich zu einem 2:1 (0:1) gegen Newcastle United kam. Die Treffer für die Citizens, die ihre insgesamt vierte Meisterschaft bejubeln konnten, erzielten Samir Nasri in der 39. Spielminute und Vincent Kompany (49.). Bereits 2012 war ManCity auf der Insel Meister geworden.

Neben ManCity qualifizierten sich Liverpool und der FC Chelsea direkt für die Champions League. Der FC Arsenal muss in die Qualifikation für die Königsklasse. Manchester United hat unterdessen zum ersten Mal seit der Saison 1989/90 die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb verpasst. Durch das magere 1:1 (0:1) beim FC Southampton konnte der Rekordmeister die Spurs nicht mehr vom sechsten Tabellenplatz verdrängen und schaffte somit nicht einmal die Qualifikation für die Europa League.

Der deutsche Trainer Felix Magath verabschiedete sich mit dem FC Fulham mit einer 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen Crystal Palace aus der Premier League. Der Abstieg der Cottagers hatte schon am vergangenen Spieltag festgestanden.