Juba (AFP) Der Waffenstillstand im Südsudan ist bereits zwei Tage nach seinem Abschluss in Gefahr. Die südsudanesischen Rebellen warfen den Truppen von Präsident Salva Kiir am Sonntag zahlreiche Verletzungen des Abkommens vor. Die Kämpfer der Regierung hielten sich an mehreren Fronten nicht an die Vereinbarungen, erklärte der Militärsprecher der Rebellen, Lul Ruai Koang. Die Vorfälle zeigten, "dass Kiir es nicht ernst meint oder seine Kräfte nicht unter Kontrolle hat". Die Rebellen hielten sich deshalb das "Recht zum Kampf als Selbstverteidigung" vor.