Berlin (dpa) - Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer verlangt mehr Mitsprache für Deutschland bei wichtigen Abstimmungen im Rat der Europäischen Zentralbank. Er begründete seine Meinung mit dem wirtschafts- und währungspolitischen Gewicht Deutschlands. Der bayerische Ministerpräsident sagte der "Bild"-Zeitung weiter, es mache ihm Sorgen, dass die Bundesrepublik in großen währungspolitischen Fragen in der EZB nicht genug Mitspracherecht habe. Zugleich warnte er die EZB davor, den Außenwert des Euros künstlich zu senken. Der Euro dürfe keine Weich-Währung werden.