Ponte Vedra Beach (dpa) - Erstmals seit zweieinhalb Jahren hat Martin Kaymer wieder einen großen Turniersieg errungen. Der 29 Jahre alte Golfprofi aus Mettmann setzte sich bei der Players Championship in Florida mit nur einem Schlag Vorsprung gegen den Amerikaner Jim Furyk durch.

Trotz sichtlicher Schwierigkeiten nach einer Regenunterbrechung hielten bei dem Rheinländer die Nerven. Im Moment seines Erfolges bei dem mit zehn Millionen Dollar dotierten Wettkampf in Ponte Vedra Beach musste er nur noch mit den Freudentränen kämpfen. Als Sieger des PGA-Turniers im TPC Sawgrass erhält er 1,8 Millionen Dollar.

Vor allem Furyks beeindruckende Aufholjagd setze dem Rheinländer zu. Der 43-Jährige benötigte in der Schlussrunde lediglich 66 Schläge. Kaymer leistete sich am 15. Loch unmittelbar nach der 90-minütigen Regenpause einen Doppel-Bogey und hatte auch danach große Mühe, seinen geschmolzenen Vorsprung zu halten.

Die Dämmerung machte es nicht leichter - bei seinem letzten Schlag musste ihm sogar die Beleuchtung des Clubhauses helfen. Der erlösende Putt gelang ihm aber souverän. 71 Schläge in der letzten Runde reichten dem ehemaligen Weltranglistenersten für den Sieg. Er beendete das Turnier mit 275 Schlägen.

Kaymer war in diesem Jahr zuvor bei keinem Wettbewerb unter den ersten Zehn. Doch in Ponte Vedra Beach startete er gleich mit einer sehr starken 63er-Auftaktrunde. Nach einer 72er-Runde am Samstag war er mit 204 Schlägen schlaggleich mit dem Amerikaner Jordan Spieth auf die Schlussrunde gegangen, der aber 74 Schläge benötigte. Sergio Garcia aus Spanien landete auf Rang drei.

Der Platz in Ponte Vedra Beach war anspruchsvoll. Zahlreiche Stars scheiterten am Cut. Der Weltranglistenerste Tiger Woods war nach einer Rückenoperation gar nicht am Start.

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