Brüssel (dpa) - Einen Tag nach dem umstrittenen Referendum prorussischer Aktivisten über die Abspaltung der ostukrainischen Regionen Donezk und Lugansk treffen sich heute die EU-Außenminister in Brüssel. Sie wollen über eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland beraten. Nach Diplomatenangaben geht es um zusätzliche Einreiseverbote und Kontensperrungen. Für die Loslösung der selbst ernannten "Volksrepublik" Donezk von der Ukraine hatten sich nach Angaben der Separatisten 89,7 Prozent der Teilnehmer ausgesprochen. Ein ähnliches Ergebnis wurde auch im benachbarten Lugansk erwartet.