Moskau (dpa) - Nach dem umstrittenen Referendum in der Ostukraine fordert der Kreml die Führung in Kiew auf, die Ergebnisse politisch umzusetzen.

Der Kreml teilte am Montag mit: "Moskau achtet die Willensbekundung der Bevölkerung der Gebiete Donezk und Lugansk und geht davon aus, dass die praktische Umsetzung der Ergebnisse des Referendums auf zivilisiertem Wege erfolgt - ohne irgendwelche Gewalt, mittels eines Dialogs zwischen den Vertretern Kiews, Donezks und Lugansks."

Bei der umstrittenen Befragung am Sonntag hatten sich die Menschen angeblich mehrheitlich für eine Eigenständigkeit der "Volksrepubliken" ausgesprochen. Präsident Wladimir Putin hatte vergangene Woche vergeblich eine Verschiebung erbeten.