Augsburg/München (dpa) - Die Vertragsverhandlungen für die Übernahme des Augsburger Weltbild-Konzerns werden sich noch mehrere Wochen in die Länge ziehen.

Am Sonntag war bekanntgeworden, dass das Münchner Investmentunternehmen Paragon Mehrheitsgesellschafter des insolventen Buch- und Medienhändlers werden soll. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Montag aus dem Umfeld der Unternehmen erfuhr, müssen Details in nächster Zeit noch verhandelt werden. Bislang wurde ein Vorvertrag zwischen Weltbild-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und Paragon geschlossen.

Geiwitz hatte stets betont, dass er die Verlagsgruppe mit dem Online-Handel und dem flächendeckenden Netz von Buchhandlungen insgesamt erhalten wolle. Am Montagnachmittag wollte der Insolvenzverwalter die Mitarbeiter über die Verkaufspläne informieren. Bislang gehörte der Weltbild-Konzern der katholischen Kirche.