Berlin (AFP) Seit April gelten bei der Vergabe von IT-Aufträgen des Bundes schärfere Datenschutzregeln. Firmen müssen jetzt bei der Bewerbung um sicherheitsrelevante IT-Aufträge erklären, ob sie einer Pflicht zur Weitergabe sensibler Daten unterliegen, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin sagte. IT-Dienstleister, die zu einer solchen Datenweitergabe verpflichtet sind, würden dann nicht mehr bei sicherheitsrelevanten IT-Projekten zum Zuge kommen. Der Sprecher hob hervor, dass die entsprechende Vertragsklausel nicht an ein bestimmtes Land gerichtet sei.