Washington (dpa) - Ein Bundesgericht hat die umstrittene Exekution eines Mörders im US-Staat Missouri wenige Stunden vor dem Vollstreckungstermin ausgesetzt. Die Behörden dürften Russell Bucklew aufgrund seiner medizinischen Verfassung vorerst nicht hinrichten, entschieden die Richter laut einem Bericht des Fernsehsenders NBC. Der Todeskandidat hatte sich juristisch gegen die Verabreichung der Giftspritze gewehrt, weil sie einen Wirkstoff enthalten könne, der bei ihm einen Todeskampf mit schlimmen Qualen auslöse.