Berlin (dpa) - Bei der Europawahl zeichnet sich in Deutschland eine höhere Beteiligung als vor fünf Jahren ab. Bis 14.00 Uhr gaben am Sonntag 25,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Bundeswahlleiter mitteilte.

2009 lag die Wahlbeteiligung bis zu diesem Zeitpunkt bei 20,2 Prozent. Am Ende betrug sie 43,3 Prozent.

Hierzulande können noch bis 18.00 Uhr rund 64,4 Millionen Menschen abstimmen: 61,4 Millionen Deutsche und fast 3 -Millionen Bürger anderer EU-Länder. Insgesamt waren in den 28 Mitgliedstaaten rund 400 Millionen Menschen dazu aufgerufen, die 751 EU-Abgeordneten in Straßburg neu zu bestimmen.

Bundeswahlleiter Roderich Egeler rief alle Wahlberechtigten auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Gleichzeitig mit der Europawahl finden in Deutschland Kommunalwahlen in zehn Bundesländern statt.

Offizielle Ergebnisse dürfen erst am späten Abend bekanntgegeben werden, sobald die letzten Wahllokale in Italien um 23 Uhr geschlossen sind. In Deutschland planen ARD und ZDF bereits um 18.00 Uhr Prognosen und später auch Hochrechnungen.

Mit 96 Parlamentariern entsendet Deutschland die größte Gruppe nach Straßburg. In der Bundesrepublik treten 25 Parteien und sonstige politische Vereinigungen zur Europawahl an.

Erste vorläufige EU-weite Ergebnisse

Hintergründe Bundeszentrale für politische Bildung

Wahlaufruf Bundeswahlleiter