Wien (dpa) - In Österreich hat die konservative ÖVP laut ersten Hochrechnungen mit 27,7 Prozent (2009: 30 Prozent) Platz eins bei der Europawahl verteidigt. Die sozialdemokratische SPÖ erreicht mit 23,8 Prozent praktisch das gleiche Ergebnis wie vor fünf Jahren.

Deutlich zugelegt hat die rechte FPÖ, die auf 20 Prozent kommt. Sie erzielte damit 7,3 Prozentpunkte mehr als 2009. Die FPÖ hat nach ersten Analysen davon profitiert, dass der unabhängige Kandidat Hans-Peter Martin, der 2009 viele Protestwähler angezogen hatte, dieses Mal nicht wieder angetreten war.

Auch die Grünen legen zu. Sie haben 14,3 Prozent (2009: 9,9 Prozent) der Wähler überzeugt. Die liberalen Neos, als neu gegründete Partei erstmals bei einer EU-Wahl dabei, erzielen laut Hochrechnung 8 Prozent.