Brüssel (dpa) - Die konservative Europäische Volkspartei mit ihrem Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker geht als stärkste Kraft aus den Europawahlen hervor. Sie errang 28,1 Prozent der Stimmen, teilte das Europaparlament in Brüssel in einer Prognose mit. Vor fünf Jahren waren es noch mehr als 35 Prozent gewesen. Mit 25,7 Prozent kam die Sozialdemokratische Partei Europas mit ihrem Spitzenkandidaten Martin Schulz auf Platz zwei. Mit dem Sieg sind Junckers Chancen auf den Posten des EU-Kommissionspräsidenten gestiegen.