Peking (AFP) Um noch rechtzeitig vor einem Verbot von Sarg-Bestattungen zu sterben, haben sechs ältere Menschen im Osten Chinas einem Zeitungsbericht zufolge Selbstmord begangen. Wie die "Pekinger Nachrichten" am Mittwoch berichteten, hatten die Behörden der Stadt Anqing angeordnet, dass nach dem 1. Juni Verstorbenen eingeäschert werden müssen. Wie auch in anderen Teilen Chinas wird  Agrar- und Bauland dort knapp, und mit der Kampagne für Einäscherungen soll wertvolles Terrain gewonnen werden. Dies widerspricht jedoch der tausende Jahre alten chinesischen Tradition der Ahnenverehrung.