Berlin (AFP) Wenige Wochen vor den entscheidenden Bundestagsberatungen zum gesetzlichen Mindestlohn hat ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitsloseninitiativen und Sozialverbänden gegen die geplanten Ausnahmen vom Mindestlohn mobil gemacht. Die im Gesetzentwurf der großen Koalition vorgesehenen 8,50 Euro pro Stunde seien "die unterste Schwelle" und dürften nicht unterschritten werden, heißt es in der gemeinsamen Erklärung des Bündnisses, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. "Deshalb lehnen wir die geplanten Ausnahmen vom Mindestlohn für Jugendliche und Langzeitarbeitslose ab."