Berlin (dpa) - Die SPD warnt Kanzlerin Merkel in der Debatte um den nächsten EU-Kommissionspräsidenten vor einer Belastungsprobe für die Große Koalition. Ausgerechnet die Konservativen täten so, als habe es weder eine Wahl gegeben, noch einen konservativen Spitzenkandidaten, sagte Fraktionschef Oppermann "Spiegel online". Bisher ist unklar, ob die EU-Staats- und Regierungschefs den konservativen Spitzenmann Juncker dem Parlament zur Wahl vorschlagen. Die SPD kann sich vorstellen, Juncker mitzutragen und hält laut Oppermann Politiker, die nicht als Spitzenkandidat angetreten sind, für "Wählertäuschung".