Quito (AFP) 14 Jahre nach seinem Sturz ist der frühere ecuadorianische Präsident Jamil Mahuad wegen Korruptionsvergehen zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Quito verurteilte ihn am Donnerstag (Ortszeit) zu der Höchststrafe für die ihm zur Last gelegten Vergehen und folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Mit dem Urteil werde der Anfang gemacht, um ein Kapitel in der ecuadorianischen Geschichte zu schließen, sagte Richterin Ximena Vintimilla. Darauf hätten "alle Ecuadorianer" gewartet.