London (AFP) Shakespeare hat Richard III. in seinem gleichnamigen Stück mit seiner unvorteilhaften Beschreibung offenbar unrecht getan: Am Freitag veröffentlichte Untersuchungsergebnisse des 2012 bei Bauarbeiten für einen städtischen Parkplatz in Leicester gefundenen Skeletts des Königs deuteten auf eine "komplette Erfindung" des Dichters hin, wie Phil Stone, Vorsitzender der britischen Richard III.-Gesellschaft, sagte. Bei Shakespeare wird Richard III. als entstellter, buckliger Schurke beschrieben. Knochen-Untersuchungen hätten jedoch bewiesen, dass der 1485 auf dem Schlachtfeld gefallene Heerführer eine "wohlgebogene Wirbelsäule" hatte.