Moskau (AFP) Russland hat der Übergangsregierung in Kiew einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht vorgeworfen. Die ukrainischen Streitkräfte, Einheiten der Nationalgarde sowie Kämpfer des rechtsextremen Prawy Sektor seien mit Waffengewalt gegen Zivilisten vorgegangen und hätten damit gegen die im August 1949 unterzeichnete vierte Genfer Konvention zum Schutz von Zivilisten in Kriegsgebieten verstoßen, erklärte das russische Untersuchungskomitee am Freitag in Moskau. Es seien Ermittlungen eingeleitet worden, hieß es in der Erklärung der Ermittlungsbehörde weiter.