Washington (AFP) Die US-Behörden verlangen von der französischen Großbank BNP Paribas laut einem Zeitungsbericht wegen Verletzung von Wirtschaftssanktionen eine Strafzahlung von mehr als zehn Milliarden Dollar (mehr als sieben Milliarden Euro). Die Bank solle die Zahlung leisten, weil sie US-Sanktionen gegen den Iran, den Sudan und Kuba verletzt habe, berichtet das "Wall Street Journal" in seiner Donnerstagsausgabe. Unter Berufung auf Vertraute der Verhandlungen heißt es in dem Bericht weiter, BNP Paribas wolle mit einer Strafzahlung von weniger als acht Milliarden Dollar davonkommen.