Frankfurt/Main (AFP) Im Machtpoker um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten hat sich auch der scheidende Grünen-Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit für die Wahl der konservativen Kandidaten Jean-Claude Juncker stark gemacht. Obwohl er an Juncker "viel zu kritisieren" habe, rate er seinen grünen Parteikollegen dazu, ihm im EU-Parlament "eine Mehrheit zu sichern", sagte Cohn-Bendit der "Frankfurter Rundschau" (Samstagsausgabe). Das Parlament müsse "intelligent handeln" und vor dem nächsten EU-Gipfel "klar sagen, dass Juncker eine Mehrheit hat".