Lissabon (AFP) Das portugiesische Verfassungsgericht hat zum wiederholten Mal mehrere Sparbeschlüsse der Regierung zurückgewiesen. Die Richter erklärten am Freitag insgesamt drei von vier Maßnahmen im Haushalt für 2014, gegen die die Opposition geklagt hatte, für verfassungswidrig: Dazu gehörten Kürzungen im öffentlichen Dienst bei Gehältern von über 675 Euro im Monat, die Besteuerung von Arbeitslosen- und Krankengeld sowie Einschränkungen bei der Witwenrente. Die Verfassungsrichter hatten in der Vergangenheit schon mehrfach Sparmaßnahmen der konservativen Regierung gekippt.