Frankfurt/Main (SID) - Die deutschen Triathleten haben beim vierten WM-Wettkampf der Saison einen schwarzen Tag erlebt. Allen voran Ausnahmeathletin Anne Haug (Bayreuth) blieb in London nach einem Radsturz mit dem 49. Platz weit hinter den Erwartungen zurück. Die 31-Jährige wurde von der Amerikanerin Chelsea Burns auf dem blauen Teppich der Wechselzone unbeabsichtigt vom Rad befördert.

Für einen Lichtblick sorgte Rebecca Robisch (Saarbrücken), die mit Rang neun ihr bislang bestes Ergebnis in einem WM-Rennen erreichte. "Rebecca hat ein geiles Rennen gemacht. Rang neun ist ganz stark", sagte Cheftrainer Ralf Ebli. Der Sieg ging in 54:44 Minuten an die auch in der Gesamtwertung führende Amerikanerin Gwen Jorgensen.

Auch die deutschen Männer blieben hinter den Erwartungen zurück. Gregor Buchholz (Saarbrücken) wurde als bester DTU-Starter trotz einer Zeitstrafe Zwölfter. Den Sieg auf der Sprint-Distanz sicherte sich der Spanier Mario Mola (49:46 Minuten). Im Gesamtklassement bleibt Javier Gomez (Spanien) auf Rang eins.