Berlin (AFP) Die brasilianische Wirtschaft hat nach Ansicht von Ökonomen nichts von der Fußball-Weltmeisterschaft im Land. "Die Durchführung eines relativ teuren Sportspektakels" sei für ein Schwellenland "angesichts erheblicher infrastruktureller Rückstände ein volkswirtschaftlicher Luxus", schrieben zwei Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in einem Beitrag für den Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Derartige "sportliche Mega-Events" brächten den ausrichtenden Ländern keine positiven wirtschaftlichen Impulse. Die Fehlinvestitionen in Brasilien seien besonders ärgerlich, weil die allgemeine Investitionsquote in dem Land so niedrig sei.