Moskau (dpa) - Angesichts des Blutvergießens in der Ostukraine bringt Russland einen Resolutionsentwurf zur Krisenbewältigung in den UN-Sicherheitsrat ein. Gefordert wird unter anderem ein sofortiges Ende der Gewalt und der Beginn von Friedensverhandlungen. Das sagte Außenminister Sergej Lawrow in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Russland sei beunruhigt, dass bei der "Anti-Terror-Operation" ukrainischer Regierungstruppen gegen Separatisten Unbeteiligte zuschaden kommen. Die Resolution solle daher Fluchtkorridore für Zivilisten ermöglichen.