Berlin (dpa) - In der Korruptionsaffäre am neuen Hauptstadtflughafen schließt Flughafenchef Hartmut Mehdorn weitere Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe nicht aus. Entsprechend äußerte sich Mehdorn nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrates. Zugleich hoffen die Verantwortlichen, dass die Affäre das Projekt nicht noch weiter verzögert. Dem bisherigen Technikchef Jochen Großmann wird Bestechlichkeit vorgeworfen. Der Ingenieur soll 500 000 Euro von einem Unternehmen verlangt haben, damit dieses den Zuschlag bekommt.