Abuja (dpa) – Bei verschiedenen Angriffen und Bombenanschlägen, die vermutlich auf das Konto der Terrorgruppe Boko Haram gehen, sind in Nigeria am Wochenende über 100 Menschen getötet worden. Im benachbarten Kamerun wurden nach nigerianischen Medienberichten 40 Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe vom Militär getötet. Dort ließ die Boko Haram zwei italienische Priester und eine kanadische Nonnen frei, die vor Monaten verschleppt worden waren. Am Abend starben bei einem Bombenanschlag der Boko Haram auf eine Bar und ein Bordell in Mubi im Osten des Landes mindestens 60 Menschen.