Berlin (AFP) Generalbundesanwalt Harald Range hat nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des mutmaßlichen Lauschangriffs des US-Geheimdienstes NSA auf das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht die Absicht, diese zu befragen. "Das steht nicht auf der Agenda", sagte Range am Mittwochabend in den ARD-Tagesthemen. Er führte zugleich aus, dass der im Moskauer Asyl lebende ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden eine wichtige Person für die Ermittlungen sei. Eine Befragung Snowdens in Moskau stehe aber "im Augenblick nicht zur Debatte".