Berlin (dpa) - Im Ermittlungsverfahren wegen des abgehörten Handys von Angela Merkel will Generalbundesanwalt Harald Range die Kanzlerin nicht befragen. Das stehe nicht auf der Agenda, sagte er in den ARD-"Tagesthemen". Auch eine Befragung des Informanten Edward Snowden in Moskau stehe im Augenblick nicht zur Debatte. Er habe zur Kenntnis genommen, dass es ein Gutachten für den NSA-Untersuchungsausschuss gebe, in dem Bedenken erhoben werden gegen eine Befragung von Herrn Snowden in Deutschland. Das sei für ihn beachtlich. Mit Bedenken der Kanzlerin habe dieses Gutachten in seinen Augen aber nichts zu tun.