New York (dpa) – Die Ende Juni auslaufende Frist für den Abtransport und die Vernichtung aller syrischen Chemiewaffen ist nicht einzuhalten. Die noch verbliebenen rund 7,2 Prozent der Waffen befänden sich gesammelt an einem Ort in Syrien, könnten aber aufgrund der unberechenbaren Sicherheitslage derzeit nicht weggeschafft werden. Das sagte die UN-Sonderbeauftragte Sigrid Kaag, die zuvor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über die Situation informiert hatte. Sie rief die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf Syrien auszuüben, um den sofortigen Waffen-Abtransport möglich zu machen.