Lingen (dpa) - Der nach dem Missbrauch einer 13-Jährigen flüchtige Sextäter aus der Sicherungsverwahrung im emsländischen Lingen hatte bis zu seinem Rückfall fast 200 unbegleitete Freigänge. Das sagte Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. Während seines jüngsten Ausgangs habe der 51-Jährige das Mädchen dann am Freitag in der Wohnung eines Bekannten missbraucht. Zwar meldete er sich am nächsten Morgen noch für einen Alkoholtest im Gefängnis. Da die Tat erst am Samstagsabend angezeigt wurde, konnte er flüchten.