Berlin (dpa) - Kritik von Arbeitgeberpräsident Kramer an der Großen Koalition: Für Kramer setzt die Regierung falsche Prioritäten und gibt viel Geld für die falschen Dinge aus. Man finanziere lieber Strukturen zur Unterstützung der Schwachen als Strukturen, die dafür sorgen, dass Schwache ins Arbeitsleben hineinkommen, sagte Kramer der Deutschen Presse-Agentur. Ein Beispiel für fehlgeleitete Ausgaben ist in den Augen Kramers das jüngst beschlossene Rentenpaket. Außerdem sei das deutsche Bildungssystem unterfinanziert. Deswegen versage auch die Schule immer wieder.